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Begleitung

Eine lebensbedrohliche Erkrankung stellt das Leben auf den Kopf, viele Fragen tauchen auf. In dieser Ausnahmesituation stehen die betroffenen Menschen vor großen Herausforderungen. Ehrenamtliche MitarbeiterInnen können hier und auch in der Zeit der Trauer eine tatkräftige Unterstützung sein.
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Grundkurs

Der Grundkurs für Lebens-, Sterbe- & Trauerbegleitung will dazu befähigen, Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten und den Angehörigen in der Bewältigung ihrer Trauer beizustehen. Er hat sowohl die fachliche Qualifikation als auch die Förderung des menschlichen Einfühlungsvermögens zum Ziel.
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Symposium

Wir veranstalten in Horn alle zwei Jahre ein Hospizsymposium als eintägige Veranstaltung. Damit möchten wir eine Möglichkeit zur einschlägigen Weiterbildung bieten. Dadurch sollen hospizliche Themen in der Gesellschaft verbreitet und interessierte Privatpersonen angesprochen und diskutiert werden.
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Ankündigung erste Kindertrauergruppe: 26.04.2019 16 Uhr


Das Mobile Hospiz Bezirk Horn bittet ab Ende April 2019 ein neues Angebot für trauernde Kinder und Jugendliche.

Unter den Namen „Trauertreff für Kinder & Jugendliche - Gemeinsam TRAUERN und ERINNERN“ werden Kindern und Jugendlichen, die eine geliebte Person verloren haben, ein geschützter Rahmen und eine wertvolle Chance geboten, sich mit anderen betroffenen Kindern und Jugendlichen auszutauschen und die eigenen Ressourcen zu stärken.

Der Einstieg ist jederzeit möglich, da die einzelnen Treffen thematisch nicht aufeinander aufgebaut sind. In der Gruppe wird den trauernden Kindern und Jugendlichen geholfen, in einer geschützten und vertrauten Atmosphäre  selbst Strategien in Umgang mit der eigenen Trauer zu entwickeln. Dies erreicht man durch Gespräche, in gemeinsamen Entwickeln von Erinnerungsritualen, im kreativen Arbeiten und entspannten Spielen.

Die Teilnahme ist unabhängig davon, wie lange der Verlust zurückliegt und ist kostenlos.

Die Gruppe wird von Martina Weber und Barbara Brunner – beide ausgebildete Kinder -und Jugendtrauerbegleiterinnen gestaltet.

Die Treffen finden ab April jeden letzten Freitag des Monats um 16.00 statt (fällt dieser Freitag auf einen Feiertag oder Fenstertag, dann ist das Treffen am darauffolgenden Freitag).

In Krisenzeiten (aktueller Todesfall, Begleitung bis zum Begräbnis,…) kann auch eine Einzelbegleitung mit den Kinder- und Jugendtrauerbegleiterinnen vereinbart werden. 

Weitere Informationen zu diesem Angebot finden Sie hier

15. Hospizsymposium Horn

Wann? 07.03.2020
Wo? Vereinshaus Horn, Robert Hamerling Straße 9, 3580 Horn

Der bisherige Arbeitstitel unseres nächsten Symposiums lautet „Lebensrecht – Sterbepflicht“. Es werden verschiedene Themen rund um das Lebensende teilweise aus dem Blickwinkel oft gebrauchter Klischeeaussagen beleuchtet. Am Ende findet eine Podiumsdiskussion mit allen ReferentInnen statt.

Bisher zugesagte ReferentInnen mit ihren vorläufigen Themen:

Klaus Aurnhammer (Theologe, Seelsorger): „… wir können ihm doch nicht die Hoffnung nehmen …“

Mag. Dr. Christian Metz (Philosoph, Psychologe): „… sie kann nicht loslassen …“

Kathrin Ohnsorge, PhD (Philosophin, Bioethikerin): Hintergründe zum Sterbewunsch

Angelika Feichtner, MSc (Palliative Care) (Pflegende): Freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit

Mag. (FH) Dr. Angelina Falkner (Sozialarbeiterin, Organisationsethikerin): „… ich war total von der Rolle“ – Umgang mit Suizid einer betreuten Person


Weitere Informationen und das genaue Programm folgen.

Wir freuen uns darauf, Sie ganz herzlich bei uns begrüßen zu dürfen!

Hospiz macht Schule

Im Rahmen von „Hospiz macht Schule“ haben Geri Sachata und Karin Berndl (beide Hospizmitarbeiterinnen im Mobilen Hospiz Bezirk Horn), die Volksschule Röschitz und die Schule im Dialog in Mold besucht.

Mit dem Projekt „Hospiz Niederösterreich macht Schule“ werden Kinder und Jugendliche für den Hospizgedanken sensibilisiert und

erfahren eine wertschätzende Haltung im Umgang mit Abschied, Sterben und Trauer.

Anbei ein Erfahrungsbericht von Schulleiterin Dipl. Päd. Claudia Gantner:

Zum ersten Mal wurde in diesem Frühling an der Schule im Dialog das Projekt "Hospiz macht Schule" durchgeführt. Schulleiterin Dipl. Päd. Claudia Gantner zieht ein kurzes Resümee der letzten vier Wochen:

Natürlichen waren meine Schuleltern etwas skeptisch, als ich ihnen im Rahmen eines Elternabends das Projekt "Hospiz macht Schule" vorstellte. "Sind unsere Kinder denn nicht noch zu jung für so schwere Themen wie Tod, Sterben, unheilbare Krankheiten, Trauer, Verlust, einen Besuch bei einem Bestattungsunternehmen, etc.", lauteten die besorgten Einwände. Doch Geri Sachata und Karin Berndl schafften es mit Hilfe eines ausgezeichneten methodischen Konzeptes, das sie sehr behutsam, kompetent und gut organisiert umsetzten, die Kinder auf die Hospizbewegung und damit verbundene Fragestellungen neugierig zu machen. Sachatas und Berndls Glaubwürdigkeit und Erfahrung als jahrelange ehrenamtliche Hospiz-Mitarbeiterinnen spürten die Kinder von Anfang an und beeindruckten sie sehr. Was ist ein Hospiz? Was tröstet mich oder meine Eltern, wenn wir traurig sind? Was passiert mit einem Menschen, wenn er gestorben ist? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Wie viele Krebsarten gibt es? Warum macht ihr diese Arbeit? ... Über viele Fragen wurde nachgedacht und diskutiert, viel konnte beantwortet werden, manches blieb offen. Religiöse Bezüge zu Tod und Auferstehung wurden in Zusammenarbeit mit der evangelischen Pastorin Mag. Birgit Schiller im Rahmen einer Religionsstunde bearbeitet. Den Abschluss des Projektes bildete der Besuch des Bestattungsunternehmens „Bestattung Gars GmbH.“ und des Bergfriedhofes bei der Gertudskirche. Unsere Schulkinder wissen nun, u.a. was mit einem Verstorbenen passiert, wenn er vom Bestatter abgeholt wird, sie haben gesehen, wie ein Sarg von innen aussieht und wie eine Aufbahrung organisiert wird. Wie viele Särge passen in ein Grab? - Auch diese Frage wurde von Herrn Herbert Vogelsinger und Elisa Liebhart beantwortet.

"Hospiz macht Schule" war ein sehr schönes, intensives und wichtiges Projekt für die Kinder unserer 4. Schulstufe. Ich möchte mich auf diesem Wege nochmals für die äußerst gute Zusammenarbeit bei Geri Sachata und Karin Berndl vom Verein Mobiles Hospiz Bezirk Horn,  Mag. Birgit Schiller, Bestatter Herbert Vogelsinger und Bestatterin Elisa Liebhart bedanken. Sie alle arbeiteten ehrenamtlich für uns - auch das beeindruckte unsere Schulkinder sehr.

Aber nicht nur in Mold wurde dieses Projekt erfolgreich umgesetzt. Auch in der Volksschule Röschitz mit Pädagogin Gerlinde Menner wurde von den beiden Hospizbegleiterinnen den Kindern viel Herzensbildung vermittelt und  Mut gemacht um in schwierigen Situationen gut vorbereitet zu sein.

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Weitere Informationen zu diesem Angebot finden Sie hier

Lesung: "Das ganze Leben in einem Tag" und Generalversammlung

  

Dr. Andreas Salcher liest aus seinem neu erschienenen Buch „Das ganze Leben in einem Tag“

Alles, was Sie schon immer über Ihr Leben wissen wollten

Dieses Buch verändert Ihre persönliche Zeitrechnung! Dafür nutzt Bestsellerautor Andreas Salcher die vertraute Struktur eines Tagesablaufs und teilt das ganze Leben in 24 Stunden ein. Stellen Sie Sich Ihr Leben als einen einzigen Tag vor. Was passiert in jeder Stunde? Und wie beeinflusst das die nächsten Lebensabschnitte?

Mit sieben Nummer-1-Bestsellern und über 200 000 verkauften Büchern ist Andreas Salcher einer der erfolgreichsten Sachbuchautoren Österreichs.

Die Lesung findet am  21. März 2019 um 18:30 Uhr im Sparkassensaal Horn (Eingang Thurnhofgasse 10) statt.

Die Generalversammlung des Vereines Mobiles Hospiz Bezirk Horn findet vor der Lesung von 17:30 – 18:30 Uhr statt. Alle Mitglieder des Vereines und Interessierte sind herzlich zur Generalversammlung eingeladen.