Fünf Menschen sitzen am Ufer eines Sees, während die Sonne im Hintergrund untergeht. Der Text lautet 'Aufmerksam zuhören'.

Mobiles Hospiz Bezirk Horn

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Ein Abend, der Brücken schlägt: Über 100 Gäste setzen Zeichen der Solidarität in Horn

Rückblick auf den Benefizabend mit Dr. Georg Wögerbauer am 7. Mai

Es gibt Abende, die noch lange nachklingen – der vergangene Donnerstag war zweifellos ein solcher. Über 100 Gäste folgten der Einladung des Mobilen Hospizes Horn in den Festsaal der Sparkasse, der bis auf den letzten Platz gefüllt war. Es war eine Zusammenkunft, die eines deutlich machte: Das Thema Würde, Resilienz und Menschlichkeit bewegt unsere Region zutiefst.

Inspiration durch Dr. Georg Wögerbauer Mit Dr. Georg Wögerbauer durften wir einen Referenten erleben, der nicht nur durch seine medizinische Expertise, sondern vor allem durch seine tiefe Menschlichkeit beeindruckte. In seinem Vortrag spannte er einen weiten Bogen von der inneren Widerstandskraft, die wir in Krisenzeiten benötigen, bis hin zur Bedeutung des Füreinander-Daseins. Seine Worte waren kein trockener Fachvortrag, sondern eine Einladung zum Innehalten und Nachdenken – ein Moment der "Seelennahrung" für alle Anwesenden.

Ein Herz für Horn – und ein Herz für Afrika Besonders bewegend war die Verbindung zweier Herzensprojekte an diesem Abend. Während das Mobile Hospiz Horn täglich dafür sorgt, dass Menschen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft würdevoll begleitet werden, lenkte Dr. Wögerbauer den Blick auch über die Landesgrenzen hinaus: auf das Projekt ITETE.

Das Projekt ITETE, das Dr. Wögerbauer seit Jahren mit großer Leidenschaft unterstützt, leistet lebensnotwendige medizinische Hilfe und Aufbauarbeit in Tansania. Es war uns eine Ehre, den Rahmen für dieses wichtige Anliegen zu bieten.

Großartige Spendenbereitschaft Die Resonanz der Horner Gemeinschaft war überwältigend. Nicht nur die hohe Besucherzahl, sondern auch die Großzügigkeit am Ende des Abends hat uns tief berührt. Dank Ihrer Hilfe konnte ein hoher dreistelliger Betrag gesammelt werden!

Diese Spenden fließen direkt in das Projekt ITETE. Damit schlägt dieser Abend eine wunderbare Brücke: Von der liebevollen Begleitung hier im Waldviertel bis hin zu medizinischer Hilfe und Hoffnung am anderen Ende der Welt.

Ein herzliches Dankeschön Wir danken Dr. Georg Wögerbauer für sein Engagement und seine Zeit, der Sparkasse Horn für die Gastfreundschaft und jedem einzelnen Gast für die offenen Ohren und die großzügigen Herzen.

Gemeinsam haben wir an diesem Abend gezeigt, dass Mitgefühl keine Grenzen kennt.

Herzlichst, Ihr Team vom Mobilen Hospiz Horn

Ein Mann spricht in ein Mikrofon in einem Raum. Ein großer Bildschirm hinter ihm zeigt eine Folie mit deutschem Text über eine Veranstaltung im Mobiles Hospiz Horn.
Ein Schild zeigt verschiedene Firmenlogos und ein Partnerschaftsbanner. Es steht vor einer Kulisse mit einem blauen Tischtuch und einem runden Tisch. +1

Aus Spaß wird Hilfe: Beim beliebten Spielenachmittag, der auf Initiative von Renate Jöch und mit Unterstützung Gleichgesinnter jeden Monat zahlreiche Besucherinnen und Besucher in Roggendorf (Gemeinde Röschitz) zusammenbringt, kamen durch freiwillige Spenden insgesamt 1.500 Euro zusammen. Das Mobile Hospiz Horn erhielt 1.000 Euro, die freiwillige Feuerwehr durfte sich über 500 Euro freuen.

„Wir freuen uns riesig über die Unterstützung. Jede Spende hilft uns, Menschen in schwierigen Lebensphasen würdevoll zu begleiten“, betonte Dr. Fritz Ecker, Vorstandsmitglied des Mobilen Hospiz Horn. Auch die Feuerwehr zeigte sich dankbar: „Mit solchen Beiträgen können wir unsere Ausrüstung verbessern und für die Sicherheit in der Region sorgen“, erklärte Thomas Beitelberger, Kommandant der freiwilligen Feuerwehr Roggendorf.

Die Organisatoren des Spielenachmittags sind begeistert vom Zuspruch: „Es ist schön zu sehen, wie Gemeinschaft funktioniert – Spiel, Spaß und gleichzeitig Gutes tun. Wir laden alle herzlich ein, auch beim nächsten Termin dabei zu sein!“

 

Von rechts nach links:

Patrizia Brumüller (Vizebürgermeisterin), Silvia Hell, Thomas Beitelberger (Feuerwehrkommandant), Renate Jöch, Dr. Fritz Eckhard (Vorstand Mobiles Hospiz Horn), Andrea Keusch, Karin Salzer (EA Mobiles Hospiz Horn)

Eine Gruppe von Menschen steht in einem Raum zusammen. Sie halten Blumenvasen und lächeln. Der Boden ist gefliest und die Wand ist weiß gestrichen. Eine Tür befindet sich hinter ihnen.

Unser Standort

Thurnhofgasse 19, 3580 Horn, AUT

Beschreibung

Unser Verein

Wir haben zum Ziel, dem schwerstkranken Menschen ein Leben bis zuletzt in Wertschätzung, Eigenverantwortung und voll Lebendigkeit zu ermöglichen. Unser Angebot richtet sich gleichermaßen an die Angehörigen und beinhaltet ebenso die Trauerbegleitung nach dem Tod der Betroffenen. Ein besonderes Anliegen des Vereins ist auch die rasche und unbürokratische Hilfe in Notsituationen, welche durch eine unheilbare Erkrankung rasch entstehen können.

Die ehrenamtlichen Hospizbegleiter*innen werden vom Verein durch Ausbildung, Fortbildung und Begleitung durch einen Koordinator unterstützt und angeleitet. Sämtliche Aufwendungen dafür trägt der Verein, die Begleitung ist für die betroffenen Menschen kostenlos.

Um den Hospizgedanken weiterzutragen und zu verbreiten wird Öffentlichkeitsarbeit in Form von allgemein zugänglichen Veranstaltungen geleistet. Als bedeutendstes Ereignis gilt das jährlich stattfindende Hospizsymposium Horn mit überregionalem Zuspruch.

Die Tätigkeit des Vereines Mobiles Hospiz Horn ist nicht auf Gewinn ausgerichtet und verfolgt ausschließlich mildtätige und gemeinnützige Zwecke. Er ist politisch unabhängig und an keine Konfession gebunden.

Die Hospizbewegung

Ende der 80er Jahre entstanden in Österreich die ersten hospizlichen (hospitum = lat. Herberge) und palliativen (pallium = lat. Mantel) Einrichtungen.
Die Hospizbewegung wurde und wird wesentlich von der Überzeugungskraft und dem Engagement zahlreicher BürgerInnen als eine Bürgerbewegung getragen.
Sie bejaht das Leben und sieht das Sterben als einen normalen Prozess. Der Tod darf nicht beschleunigt und auch nicht gegen den Willen des Menschen hinausgezögert werden.
Der Sterbende soll nicht allein gelassen werden und wo immer es möglich ist, seine letzte Lebenszeit dort verbringen, wo er es sich wünscht. Die meisten Menschen hoffen, dort sterben zu dürfen, wo sie gelebt haben. Um die Familien zu unterstützen, gibt es in allen Österreichischen Bundesländern Frauen und Männer, die sich in Hospizgruppen zusammenschließen und schwerkranke sowie sterbende Menschen ehrenamtlich begleiten.
Sie sind da, hören zu, und leisten verschiedene Hilfsdienste, damit die Betroffenen spüren, dass sie als Persönlichkeit ernst genommen und geliebt werden, so wie sie sind. Dr. Cicely Saunders, eine der Gründerpersönlichkeiten der Hospizbewegung, hat das so ausgedrückt: „Du bist wichtig, weil DU bist. Du bist bis zum letzten Augenblick deines Lebens wichtig und wir werden alles tun, damit du nicht nur in Frieden sterben, sondern auch leben kannst bis zuletzt.“

(Worte der ehem. Vorsitzenden von Hospiz Österreich, Sr. Mag. Hildegard Teuschl [+ 2009] vgl. „begleiten bis zuletzt“ Dachverband Hospiz Österreich 2008)

Unser Vorstand

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